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Les Jalousies jalouses
«Les Jalousies jalouses» – die Werk-Titel wie auch die Skulpturen und raumgreifenden Installationen des Künstlers und Kurators Christoph Rihs bergen Rätsel. Meint Rihs mit Jalousien Verschattungsvorrichtungen oder doch französische ‚Eifersüchte’? Und worauf sollen besagte Lamellenstoren beziehungsweise Eifersüchteleien ihrerseits ‚jalouses’ sein? Ist gar eine Fährte zum ‚Harem’ gelegt? Wie genau die Ausstellung in der Kunsthalle beschaffen sein und welche zentralen Themen sie zur Diskussion stellen wird, bleibt bis zur Vernissage abzuwarten, denn der inhaltliche wie gestalterische Kreations-Prozess des Künstlers lässt Vieles bis zum letzten Moment in der Schwebe.

Christoph Rihs (*1957), lebt und arbeitet in der Schweiz, in Deutschland und Frankreich. Er entwickelt unterschiedlichste ortsspezifische, oft skulpturale Installation. Sein Schaffen ist geprägt von grosser Vielfalt und von inhaltlicher wie gestalterischer Präzision. Viele seiner Werke zeugen von seiner Einfühlsamkeit in die Komplexität historischer Ereignisse und menschlicher Gefährdung. Nebst seinen dreidimensionalen Kreationen befasst sich Rihs seit seinem Aufenthalt 2008–09 in Gwangju (Südkorea) mit dem virtuell-räumlichen Potential des Mediums Photographie. Nicht im Abbild eines Naturmotivs oder einer urbanen Situation liegt hier sein Interesse, sondern sein künstlerischer Fokus ist das Erfassen der spezifischen Ortsqualität und der sich im Sujet manifestierenden Vitalität. Die von ihm mittels Aufsplitterung des Motives erzielte konzentrische Facettenanordnung fasziniert als kaleidoskopische Weltaneignung und übt als Bildspirale einen optischen Sog aus, der die Betrachter schwindlig werden lässt.

Rihs’ Werke sind verführerische Fallen, in denen sich das Visavis verstrickt. Die Auseinandersetzung mit den stets sehr ästhetisch gestalteten Objekten und Inszenierungen führt immer tiefer ins Labyrinth der möglichen Lesarten; Eindeutigkeit ist verweigert, stattdessen tun sich fortwährend inspirierende neue Fragen auf.

Christoph Rihs "Les Jalousies jalouses"
11. Juni – 16. Juli 2017
Vernissage: Samstag, 10. Juni, 18 Uhr
Führung: Mittwoch, 21. Juni, 19 Uhr
Künstlergespräch: Samstag, 1. Juli, 16 Uhr
Do–So 14–17 Uhr Kunsthalle Wil Grabenstrasse 33 CH-9500 Wil
www.kunsthallewil.ch
Gabrielle Obrist
Weitere Informationen zu Christoph Rihs unter: rihs.weebly.com

Fragen über Gott und die Welt
Die Evangelische Kirchgemeinde Wil startet nach den Frühlingsferien mit einem spannenden Angebot: Jeden Samstagmorgen vom 29. April bis am 8. Juli treffen sich interessierte von 8.30 bis 11.00 Uhr im Kirchgemeindehaus.

Bei Kaffee und Gipfeli, in lockerer Atmosphare, werden grundlegende Glaubens- und Lebensfragen besprochen. Wer ist Jesus, warum starb er? Wie geht das mit dem Beten oder Bibellesen? Gibt es das Böse, wie steht es mit der Kirche? Am Pfingstmontag gibt es einen besonderen Tag, passend zu Pfingsten zum Thema Heiliger Geist.

Diese und Weitere Themen werden jeweils in einem halbstündigen Filmreferat einfuhrt. Anschliessend wird darüber in einer kleinen Gruppe diskutiert. Dabei haben alle persönlichen Fragen Platz, welche manchmal jahrelang in einer Person schlummern, ohne dass diese an geeigneter Stelle besprochen werden können.

Die Treffen werden von Diakon Thomas Gugger und einem Team geleitet. Um die Treffen organisieren zu können, ist eine Anmeldung hilfreich unter 071 555 58 15 oder unter ref-wil.ch. Die ersten drei Treffen sind bewusst als Schnuppertreffen gestaltet.

Die Treffen laufen unter dem Label Alphalive, Fragen an das Leben und sind kostenlos.








Konzerte der Musikschule Wil
Das Jugendorchester Wil konzertiert am Sonntag, 25. Juni 2017 um 17.00 Uhr zusammen mit dem Vororchester in der Kreuzkirche in Wil. Es stehen Werke von Donizetti, Mendelssohn, Mozart und andern auf dem Programm. Dirigent Martin Baur präsentiert mit den Ensembles der Musikschule ein freudiges, sommerliches Programm klassischer Musik.

Alle Interessierten sind ganz herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Am Konzert des Jugendorchesters wird eine Kollekte zu Gunsten des Fördervereins erhoben. Der Förderverein unterstützt das Jugendorchester bei Auslandreisen und weiteren Aktivitäten.

GRÜSSE AUS ATLANTIS - Patricia Brandt
WASSERWELTEN -
Esther Wiesli, Claudia Wenger
"... haben Sie schon mal versucht in freier Wildbahn Nixen zu fotografieren?
Es ist ein Ding der Unmöglichkeit - kaum vor der Linse, sind sie schon wieder weg.
In unglaublicher Geschwindigkeit sausen sie an dir vorbei und halten dich zum Narren ..."
aus dem Tagebuch des Naturforschers T.W. Bradley. 

Patricia Brandt aus Wiesendangen hat sich auf lustvolle Weise mit dem Thema Atlantis auseinandergesetzt. Ihre «Atlantiquitäten» finden sich in der zurzeit laufenden Bilder- und Skulpturenausstellung in der Schmitte Galerie am Nollen. Ihr grosses Interesse an Geschichte und Mythologie führt sie häufig zur Frage: Was wäre wenn...?, die in ihrem Innern Geschichten erblühen lassen, die sie auf Leinwand malt oder mit Ton modelliert.

Das Thema Wasser zeigt sich auch in Werken von Esther Wiesli aus Wilen. Vielschichtig sind ihre Werke, dabei lässt sie Gedanken und Emotionen mit einfliessen und die Bilder wachsen im Abstrakten oder im Motivbereich. Die Inszenierung mit weiteren grossformatigen Bildern von Claudia Wenger aus Hosenruck erzeugen ein Gefühl der Tiefe und fordern den Betrachter auf, selbst abzutauchen. Im Kontrast zu der abstrakten Malweise steht die Serie der Unterwasserbilder, ebenfalls Arbeiten von Patricia Brandt.

Sinnlich und prickelnd, schon fast fotorealistisch gemalt, finden wir uns wieder beim Naturforscher T.W. Bradley, dem es partout nicht gelungen ist, eine Nixe ganz aufs Bild zu bekommen.

JUNI - JULI - AUGUST 2017
Mo, Di, Mi, 14 bis 17 Uhr und Samstag auf Anfrage
8. Juli bis 6. August 2017 geschlossen
Schmitte Galerie am Nollen
Grubstrasse 2 - 9515 Hosenruck - 071 944 31 54
www. schmittenollen.ch

Öffentlicher Fahrbetrieb des MEKWW
Der Modell-Eisenbahn-Klub-Wil SG (MEKW) öffnet wiederum die Türen für die interessierte Öffentlichkeit. Die Mitglieder präsentieren nicht nur ihr Schaffen am Gelände der 200m2 grossen Spur 0 / 0m Anlage, sondern auch ihre zahlreichen selbstgebauten Fahrzeuge. Auf der mittels PC gesteuerten Anlage wird dieses Mal nach dem Motto „Mit der Bahn nach Wil“ gefahren.

Als besonderes Highlight sehen sie über das Wochenende auch noch die durch viele Medien und Ausstellungen bekannte Feldbahn-Anlage von Marcel Ackle (www.feldbahn-modellbau.ch).

Neben dem vielfältigen Fahrbetrieb auf der Anlage betreiben die Mitglieder wiederum die beliebte Festbeiz „Wiler Pintli“ im Klubraum im Untergeschoss. Sollte Sie also noch ein „Hüngerchen“ überkommen gibt’s da sicher auch etwas Passendes dagegen. Selbstverständlich stehen Getränke bereit, egal ob es sich um Kaffee, Tee, Mineralwasser oder das begehrte Tröpfchen “Traubensaft” handelt. Kommen Sie vorbei, ein Besuch lohnt immer.

Öffnungszeiten:
Samstag 13:30-17:00 Uhr
Sonntag 10:00-17:00 Uhr
Donnerstag (Auffahrt) 10:00-17:00 Uhr

Das Klublokal befindet sich beim Stadtweier an der Hofbergstrasse 13a in 9500 Wil (SG). Besucher dürfen die Weierstrasse befahren und finden den Parkplatz und das Klubheim am Ende der Strasse.

Infos: MEKW, Hofbergstrasse 13a, 9500 Wil, Tel. 079 314 38 64 (während den Baustunden am Freitagabend und Samstagnachmittag).

Internet: www.mekw.ch

Facebook: MEKW.ch (http://www.facebook.com/groups/mekw.ch